Wintervorräte aus Zwetschgen und Äpfeln

 

Mit den mitgebrachten Zwetschgen und Äpfeln  habe ich heute meine beiden großen Töpfe sowie den Backofen (und last but not least auch mich) beschäftigt gehalten. Die Zwetschgen habe ich entsteint, was dank dem Entsteiner recht flott ging.

Einen Teil  der Zwetschgen habe ich gedörrt (Gitter im Ofen), mit einem Kilo einen halben Blechkuchen belegt (die andere Hälfte besteht aus Äpfeln):

500 g Weizen- Mehl 650, 100 g Zucker, 100 g Butter, 1 Ei, 1 Würfel Hefe, geriebene Zitronenschale, etwas Salz, ca.200 ml warme Milch zu einem Hefeteig verarbeiten und auswellen, ein gefettetes tiefes Blech damit belegen. Mit Äpfeln (geviertelt, geschält, entkernt und eingeschnitten) und Zwetschgen belegen (bei mir halbe-halbe diagonal getrennt). Die Hälfte des überstehenden Teigs selbst verschlingen, den Rest durch die Anzahl der anwesenden Kinder teilen und verfüttern. Alles mit Zimt-Zucker-Mischung bestreuen. (Die Kinder nicht!) Auf den Zwetschgen kleine Butterflocken verteilen. Über die Äpfel eine Sauce aus 2 Bechern saurer Sahne/Schmand, 4 Eiern und etwas Zucker gießen. Bei 150-200 Grad backen.

14_10_06_apfelzwetschgenkuchen

Einen großen Topf voll habe ich dann zu Zwetschgenmus verarbeitet. Mit wenig Wasser zum kochen bringen und lang köcheln lassen, dann durchpürieren und mit 1/2 kg übrigem Gelierzucker 1:1, etwas Zimt, Nelke und 250g Puderzucker (davon bekamen wir mal 20 Pakete geschenkt) nochmals aufkochen, in heiß ausgespülte Gläser füllen, auf den Kopf stellen zum auskühlen. Ergab bei mir 15 kleine bis mittlere Gläser. Das Beste am Mus einkochen ist aber nach wie vor das frische und noch warme Restchen auf einem Frischkäse-Brot zu essen…

Die Äpfel habe ich geviertelt, das wurmige und komische weggeschnitten und einen weiteren großen Topf damit gestopft, ebenfalls mit etwas Wasser kochen (wenns zu wenig ist, gibt es ein herrliches Bratapfelaroma 😉 ), durch die flotte Lotte drehen und nochmals erhitzen zum Abfüllen. Auch hier habe ich entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten beim Einmachen noch eine 250 g Packung Puderzucker verwertet. Das ergab 5 große Gläser Apfelmus.

Leider übersteigt die Menge an zu verarbeitendem Obst meine Topfkapazitäten bei Weitem, obwohl ich mir sicher bin, dass mein Bekanntenkreis mich diesbezüglich für vollkommen überausgestattet hält. Es bleibt also noh zu tun, eventuell auch neue Rezepte auszutesten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.