Doppelte Jeans, die Pfauen- und Apfelginger

Man stelle sich vor: ich hatte gar keine schwarze Jeans! Das geht ja so nicht, also habe ich 2,5 Meter bei Hilco gekauft. Nach der Giraffenhose war ich (wieder) der Ginger-Sucht verfallen… Und weil zu meinem großen erstaunen noch so viel Stoff übrig war, habe ich halt gleich zwei zugeschnitten. Ein kleineres Reststück hatte ich noch hier liegen für eine Hintertasche, die nicht mehr draufgepasst hat.

Die Taschen und der Inenbund sind aus Resten von einem Äpfelchenstoff und vom Pfauenstoff der Culottes.

Diesmal in Gr.12 zugeschnitten mit verengend zugeschnittenem Sattel (yoke) und schmalerem Bund. Das Bein ist gerade (auf grösste Größe ab Knie) und in Originallänge. An den Außenseiten der Taschen sind Nieten, die ich vor dem Bund angebracht habe (für genug Platz in der Zange), ich habe zwei Aufnählabels verbraucht und im Bund ein Reststück Jeans zur Verstärkung für Knopfloch und Jeansknopf eingenäht. Auf den Bildern ist noch ein Stück vom Elefantenshirt zu sehen.

Mit diesen Jeans mache ich mit bei D wie Doppelte Jeans – 12 letters of handmade Fashion im Juli!

Ausserdem verlinke ich sie noch bei Lieblingsstück4me, Montagsfreuden und Pamelopee.

3 comments

  • MississBibi

    Huhu!
    An welcher Stelle hast du denn die Passe verengt? In der hinteren Mitte? Einfach einen schrägeren „Keil“ genäht??
    Und an den Bund hast du dann vorne etwas verkürzt? Oder wie muss ich das verstehen?
    Ich schätze ich Muss meine nächste Ginger auch etwas verändern… Bei mir steht es hinten etwas ab… Aber bisher trage ich eigentlich eh immer einen Gürtel!
    Wäre lieb wenn du mir mal Bescheid gibst!
    Ich hab übrigens auch keine schwarze Jeans im Schrank… Wird also mal Zeit 😉
    Liebe Grüße
    Bibi

    • Christine

      Ja genau, von der eigentlichen Größe (unten) einfach einen Keil weggefaltet auf eine kleinere. Und den Bund dann im Bruch entsprechend verkürzt und auch ein bisschen schräg aufgelegt, so dass er oben enger ist als unten. Dann mittig hinten angefangen zu stecken und vorne wirds dann eben wie es wird und der Rest wird abgeschnitten. Also nähe ich quasi eine 12er Jeans mit z.B. 12-auf-8er Sattel/yoke und 8er Bund.

  • Miriam Mecki macht

    Toll, wieviel im Sewalong entstanden ist und bei dir gleich mehrere Versionen – Respekt! -die Anpassungen bei einer Jeans sind wohl wirklich das A und O – ohne geht es vermutlich kaum, wenn sie passen soll, aber das ist teils ne echte Herausforderung, zumindest an meine Nerven…zum Glück hatte ich dieses Mal wirklichaus Angst vor dem Hosenprojekt ganz brav geheftet und darum auch nicht so viel Ärger beim Trennen und mehrmaligen Anpassen;-) lG Miriam „Mecki macht“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.