grüner Quilt – Teil 4

Die Blöcke für den grünen Quilt waren ja schon länger fast fertig – nun wollte ich den Endspurt starten. Ich entschied mich zu einem „Gitter“ zwischen den Blöcken, genäht aus den Resten eines grünen Fein-Cords, den ich schon für einige Taschen verwendet habe. Dann wollte ich aber keine Blöcke und Streifen im gleichen Stoff haben – ergo musste ich noch schnell 4 Blöcke zaubern. Außerdem habe ich nun nicht von allen Stoffen 3 Blöcke sondern teilweise 4 – mir hat meine Ursprungs-Idee, zwei Blöcke „anders“ (z.B. mit einem Blatt satt den Stämmern) zu gestalten nicht gefallen. So sind jetzt noch ein paar Blöcke übrig für einen Kissenbezug oder so.

Die „Ecksteine“ habe ich aus übrigen Kissenhüllen von IKEA gemacht (6*6 cm zugeschnitten), von denen ich die Füllung für eigene Projekte verwende. Füllwatte zu kaufen ist viel teurer als fertige Kissen bei IKEA…

Zunächst habe ich Streifen und Ecksteine verbunden, dann je einen Streifen an einen Block und dann den Streifen samt Eckstein an den jeweiligen Block genäht. An jeden Block nähte ich also unten und rechts je einen Streifen bzw. den Eckstein an. Einige Streifen und Ecksteine waren noch übrig – ich usste ja noch nicht, genau, welche Blöcke oben/unten usw. liegen würden.

 

Als ich mich mit Hilfe der Kinder dann für eine Anordnung entschieden hatte, habe ich die Blöcke auf der Rückseite mit Buchstaben (Reihen) und Zahlen (Spalten) durchnummeriert.

Die einzelnen Blöcke habe ich dann zu 2er und 3er-Streifen zusammengenäht, diese dann wiederum mit der Reihe darunter verbundenn und ganz zum Schluss eine lange Mittelnaht genäht zwischen den Spalten 2 und 3.

Nun kam noch ein Streifen Einfassung, diesmal in grau (IKEA) dazu.

Eine größere, breitere Birke aus ebendiesem grauen Karo wurde zusammengesetzt und in ein Stück grün-gestreiften Baumwollstoff von Stoffe.de (ursprünglich gekauft fürs Findus-Kostüm aber nie benutzt) eingesetzt. Dazu habe ich die Birke aufgelegt, eine Kante entlang geschnitten und den Stoff so um eine Baumbreite „verbreitert“.

Mittlerweile war auch meine Bestellung mit dem Baumwollvlies 350g von Quiltmaus eingetroffen und ich konnte zusammensetzen. Das Vlies ist mir viel sympathischer als das zuletzt verwendete Polyzeug vom blauen Quilt.

Die Rückseite habe ich mit Malerkrepp auf dem Boden festgeklebt, darauf dann das Baumwollvlies und die Vorderseite aufgelegt und mit fast 100 Sicherheitsnadeln alle Lagen fixiert.

Anschließend habe ich mit der Schere alles auf eine einheitliche Länge gebracht und die offenen Kanten mit roten „Wonder Clips“ fixiert.

Jetzt kann das Quilten losgehen!

Die roten Klammern sind Clover Wonder Clips – ich wollte das mal ausprobieren und bin bisher angetan davon!

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